07.02.2012
Der Letzte Bulle: Review zum Staffelauftakt
Da ist er wieder, der härteste Bulle Essens: Mick Brisgau darf wieder ermitteln und ist auch in der dritten Staffel nicht zimperlich. Das Präsidium ist mitten im Umzug in ein neues Gebäude, überall hängen Rauchmelder, Andreas kann auch anders und Tanja bleibt nicht länger ungeküsst ... Also viel neues, incl. eines neuen "Feindbildes" für Mick ... Ein Jahr nach dem dramatischen Ende der 2. Staffel, als Tanja Haffner angeschossen wurde, bekommt der Zuschauer sehr schnell zu sehen, das es ihr gut geht und Mick alles daran setzt, seine Liebe zu ihr unter Beweis zu stellen. Und es scheint auch alles gut zu sein ... Dazu später mehr. Wie immer erscheint die Serie frisch und ist gespickt mit kleinen Spitzen (Mick: "Saubere Arbeit Kollege!" Andreas: "Sauberer als Dein Schreibtisch ..."). Das Präsidium zieht um in ein grösseres Gebäude und Andreas und Mick beziehen ein neues Büro - Zum Ärger von Mick mit einem Rauchmelder ausgestattet - und Meisner bekommt ein grösseres Labor. Eine Veränderung kann man auch bei Andreas beobachten: Er wird härter, packt schonmal einem Verdächtigen an den Kragen und erzählt ihm dann was über Executive der Staates. Man erkennt, das gewisse Ermittlungsmethoden von Mick auf Andreas "abfärben" und das macht es spannender, denn die immer so gerade gezogene Linie "Guter Cop/Böser Cop" verschwimmt.
Mick kommt Tanja immer näher und das scheinbare Glück wird getrübt, als Nilklas Held auftaucht, ein alter Freund von Tanja. Ein neuer Nebenbuhler auf der Liste von Mick, den es zu entfernen gilt. Leider spielt Mick dem Neuen auch gleich noch ein paar Trümpfe zu, als er eigenmächtig bei seinem Chef noch weitere 2 Wochen "Erholungsurlaub" für Tanja rausschlägt, ohne sie zu fragen. Und wieder fängt das Spiel von vorne an ... Tanja trifft sich mit Niklas, weil sie sauer auf Mick ist. Alles wieder beim alten ... Der Staffelauftakt bringt nicht wirklich Überraschungen in die Serie, es wurde etwas mehr an den Charaktären gefeilt und neue Player tauchen auf, aber ansonsten sind die Schreiber dem guten Prinzip der Serie treu geblieben, auch was die Musik der 80er angeht. Henning Baum alias Mick Brisgau ist übrigens im richtigen Leben Nichtraucher und garnicht so der harte Typ, den er als Mick gibt. Die Quoten der Auftaktfolge lagen bei guten 16,8% (2,14 Millionen Zuschauer). "Der letzte Bulle" immer Montags um 20:15 Uhr auf SAT.1.
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